Am Samstag siegte der SVP nach einer starken 2.Halbzeit mit 3:1 (0:1) gegen den Parchimer FC.

Die Partie begann recht ausgeglichen und erste Abschlüsse auf beiden Seiten verfehlten noch das Tor. Das erste Achtungszeichen setzte dann Autrum, als er nach einer Seidel Eingabe nur die Latte traf. Plate tat sich mit der Zeit sehr schwer und der PFC hatte ein leichtes Übergewicht. Man war nicht richtig in den Zweikämpfen drin, die Abspiele zu ungenau und allgemein im Angriffsspiel viel zu ideenlos. In Minute 28 lag man plötzlich hinten. Als der Parchimer Sehan den Ball ca. 20 Meter vor dem Tor behauptete und einfach mal abzog, fälschte Seidel unglücklich ab und er trudelte ins SVP – Gehäuse. Man versuchte nun mehr Druck aufzubauen und ein Distanzschuss von Ludorf strich knapp über den Parchimer Kasten. Brenzlig war es nochmal als PFC – Stürmer Mischlewski völlig frei zum Kopfball kam, aber zu hoch zielte. In der Halbzeitpause löste Trainer Vokuhl dann die angezogene Handbremse in den Köpfen der Spieler und stellte die Truppe nochmal richtig ein. Danach kam man wie verwandelt auf den Platz zurück und konnte nach nicht mal einer Minute ausgleichen. Eine Flanke von „Oldie“ Grunert konnte Silbernagel am kurzen Pfosten einköpfen. Beflügelt von dem frühen Ausgleichstor und angefeuert von den ca. 90 Zuschauern wollte der SVP das Spiel nun drehen. Nun wurde sich viel mehr bewegt und man ließ sehenswert den Ball laufen. Als sich in Minute 62 der eingewechselte Daleske auf der linken Seite stark gegen zwei Gegenspieler durchsetzte, bediente er Silbernagel, der in die lange Ecke zu seinem zweiten Tor vollenden konnte. Der PFC konnte kaum noch für Entlastung sorgen und Plate wollte nun auch den Deckel draufsetzen. In der 78.Minute war es dann soweit. Nach einem schnellen Gegenzug setzte sich Randow auf der rechten Seite durch und schloss ab. Der PFC – Torwart konnte den Ball nur nach vorne abklatschen lassen und Ersatzkapitän Ludorf staubte gedankenschnell zur 3:1 Führung ab. Damit waren die gut kämpfenden Parchimer geschlagen. Die letzten zehn Minuten brachte man dann noch gut über die Zeit und holte somit den 6.Sieg im 7.Rückrundenspiel. Vielen Dank für die tolle Unterstützung der zahlreich anwesenden Plater Zuschauer, die uns in der zweiten Hälfte mit zum Sieg getrieben haben. Der SVP liegt mit nun 50 Punkten auf der Habenseite genau 10, 11 und 12 Zähler vor dem Verfolgertrio, bestehend aus Motor Boizenburg, Neustadt – Glewe und dem MSV Pampow 2, weiter an der Tabellenspitze!

Fazit: Nach zäher erster Hälfte gegen aggressiv kämpfende Parchimer konnte der SVP in Halbzeit zwei mit einer Energieleistung die Partie drehen. Man besann sich wieder auf seine Stärken und zeigte zu was man im Stande sein kann. Der PFC konnte dem permanenten Druck der Plater in der zweiten Hälfte nicht mehr standhalten. Diese Leistung gilt es nun auch in den kommenden Wochen abzurufen, wenn es gegen die Top 5 Mannschaften der Liga und in den Saisonendspurt geht!

Am vergangenen Samstag kam der SVP beim Kellerkind Rotation Neu Kaliß nicht über ein 1:1 (1:1) Unentschieden hinaus.

Der SVP kam relativ gut ins Spiel. Hatte aber Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf Strafstoß entschied, als J.Brinkmann der Ball in der Anfangsphase an die Hand sprang. In der 12.Minute setzte sich Autrum auf der linken Seite durch und als alle mit einer Flanke rechneten, schlenzte er den Ball frech über den Torwart in die lange Ecke. Plate war in Front. Nach und Nach verlor man aber irgendwie den Faden im Spiel und Kaliß wurde mutiger. Den Rest der ersten Hälfte hatte Rotation nun aber klares Chancenplus, aber entweder verfehlten die Bälle das Tor oder G.Brinkmann stand im Weg. In Minute 35 wurde ein langer Ball der Gastgeber von der SVP – Defensive falsch eingeschätzt und der Rotation – Sturmbulle Beckmann ließ sich frei vorm Tor die Chance nicht nehmen. Mit einem 1:1 ging es dann in die Halbzeit. Nach einer deftigen Halbzeitansprache von Trainer Vokuhl kam man dann besser aus der Kabine. Die Plater Verteidigung stand nun wieder sattelfester und Kalißer Ausflüge in die Plater Hälfte waren in Halbzeit zwei wesentlich weniger zu bestaunen. Der SVP nun wieder hauptsächlich am agieren statt am reagieren und besann sich auf seine eigenen Stärken. Rotation stemmte sich aber mit allem was in Ihnen steckte dagegen und machte es dem SVP weiterhin nicht leicht. In der Endphase nahm man aber das Kalißer Gehäuse regelrecht unter Beschuss. Zwei Riesen von Silbernagel machte Kaliß – Keeper Pilz stark zunichte und ein Korwand – Kopfball zischte knapp am Pfosten vorbei. In Minute 90 dann Riesenjubel auf Plater Seite, aber zum Entsetzen der Gäste hob der Linienrichter die Fahne und zeigte Abseits an. Im Anschluss an einen Silbernagelfreistoß und wildem Gestocher im Fünfmeterraum, drosch der eingewechselte „Oldie“ Götting den Ball ins Tor. Keiner auf dem Kalißer Sportplatz, auch der Gastgeber selbst, wusste so richtig wie er (Linienrichter) auf die Idee kam, aber es war das i – Tüpfelchen einer insgesamt ganz schwachen und lustlosen Leistung des Schiedsrichtergespanns. Auch angezeigte 4 Minuten Nachspielzeit waren nach 1 Minute bereits abgelaufen und somit blieb es beim 1:1 Unentschieden.

Fazit: Im ersten Moment ärgerlich dieses Remis aufgrund des aberkannten Tores, aber im Nachhinein leistungsgerecht. Man war im gesamten Spiel zwar optisch überlegen, aber Kaliß präsentierte sich nicht wie ein Absteiger, hatte einige Einschussmöglichkeiten, haute sich in jeden Zweikampf und schenkte dem SVP nichts. Es war im Großen und Ganzen ein faires Spiel, was vom Spielleiter und seinen Assistenten durch zahlreiche Fehlentscheidungen auf beiden Seiten unnötig angeheizt wurde.

Am Samstag gestaltete der SVP seine Rasenplatzpremiere in 2016 erfolgreich. Gegen den FSV Strohkirchen siegte man vor knapp 70 Zuschauern mit 3:1 (3:1).

Gleich zu Beginn machte der SVP deutlich was man sich für diese Partie vorgenommen hatte. Ein Tor von Wiechmann in der Anfangsphase fand zwecks Abseits noch keine Anerkennung. Aber die Gäste versteckten sich keineswegs und spielten munter mit, wodurch sich für Plate aber viele Räume boten. In der 14. Minute konnte der SVP dann in Führung gehen. Einen langen Ball von Seidel hinter die Verteidigung konnte Silbernagel klasse mit der Brust mitnehmen und vollendete flach in die lange Ecke. Plate spielte dann gleich auf das zweite Tor und wurde bereits in der 23. Minute belohnt: Autrum war auf der linken Seite frei durch und sein Abschluss mit dem Außenrist landete am Pfosten. Den Abpraller konnte „Routinier“ Siering (mit 29 Jahren und 3 Monaten übrigens zum zweiten Mal in Folge ältester Spieler in der Plater Startelf ;-)) irgendwie wieder rüber zu Autrum spitzeln und dieser diesmal sicher vollstrecken. In Minute 37 konnte der Gast überraschend verkürzen, als J.Brinkmann einen scharf getretenen Freistoß von Fehlandt unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Davon ließ man sich aber nicht verunsichern und schlug nur 3 Minuten später wieder zurück. Silbernagel konnte einem FSV – Verteidiger im Spielaufbau den Ball abluchsen und mit einem schönen Heber den alten Abstand wiederherstellen. Nach der Pause waren die Offensivbemühungen der Plater anfangs nicht mehr so vorhanden wie noch in Halbzeit eins. Man war zwar weiter spielbestimmend, aber die letzte Genauigkeit im Angriffspiel fehlte. Strohkirchen verteidigte nun konsequenter und versuchte auch nach vorne was zu machen. Aus dem Spiel heraus hatte die Plater Defensive die Gäste meist im Griff, aber die gut getretenen Standards von Fehlandt oder Semmer zwangen G.Brinkmann über die gesamten 90. Minuten einige Male zum Eingreifen. In der letzten Viertelstunde legte der SVP nochmal ne Schippe drauf und hätte nach Riesenmöglichkeiten von Korwand, Daleske und Randow noch das Eine oder Andere Tor erzielen können. Somit war der Halbzeitstand auch gleich der Endstand. Ein gutes Debüt für den SVP absolvierte der quirlige Marcus Randow, der aus der zweiten Herren dazu gestoßen ist, und auch beinahe sein erstes Tor erzielt hätte! Da der Verfolger MSV Pampow 2 im Derby gegen Stralendorf mit 0:3 verlor, führt der SVP mit nun 8 Punkten Vorsprung die Tabelle an, worauf man sich aber nicht ausruhen wird!

Fazit: Gegen mutige Gäste reichte dem SVP eine gute erste Hälfte um das Spiel für sich zu entscheiden. Bei besserer Chancenverwertung hätte die Partie, wie schon im Hinspiel, höher ausfallen müssen. Trotz all dem trat man wieder als kompakte Einheit auf und ließ keinen Zweifel aufkommen, wer die Partie als Sieger beenden würde.

Plate spielte mit:
G.Brinkmann – J.Brinkmann, Korwand, Svenßon, Stürzenbecher, Siering, Ludorf, Silbernagel 2, Wiechmann (60.Daleske), Seidel (74.Randow), Autrum 1(88.Grunert)

Am Samstag gewann der SVP beim abstiegsgefährdeten SV Stralendorf mit 0:2 (0:0) und feiert den 4. Sieg im 4. Rückrundenspiel.

Bei schönem Wetter und auf gutem Stralendorfer Geläuf legte sich der abstiegsbedrohte Gastgeber von Beginn an ins Zeug und gab sich keine Blöße. Plate zwar spielbestimmend und mit viel Ballbesitz, aber anfangs ohne Zug zum Tor. Stralendorf versuchte meist ihren agilen Oldie Kebschull mit langen Bällen in Szene zu setzen, worauf sich die Plater Defensive aber im weiteren Verlauf des Spiels gut einstellte. Er war es auch der in der ersten Hälfte die größte Torchance besaß, indem er einen Lupfer neben das Tor setzte. Der SVP in den ersten 45 Minuten zu behäbig. Zu wenig Bewegung im Angriffsspiel, viele Abspielfehler und Unkonzentriertheiten, Torchancen waren Mangelware. Auch gefühlte 15 Ecken brachten keinen Torerfolg. In der Pause wurde die Mannschaft von Trainer Vokuhl noch einmal richtig eingenordet und kam dann viel präsenter auf den Platz zurück. Viel mehr Laufbereitschaft, Kurzpassspiel gepaart mit Spielverlagerungen und langen Bällen in die Tiefe bestimmten nun das Plater Spiel. Stralendorf in Halbzeit 2 hauptsächlich mit dem Verteidigen beschäftigt. Als der schnelle Daleske auf dem rechten Flügel eingewechselt wurde, kam nochmal mehr Schwung ins Angriffsspiel. In Minute 83 dann der ersehnte Führungstreffer. Nachdem man sich durch das Mittelfeld kombinierte, spielte Daleske einen starken Pass in die Gasse auf Seidel, der überlegt den Ball am Torwart vorbei ins Tor schob. Bei Stralendorf kochten die Emotionen hoch, Unsportlichkeit wurde moniert, aber wenn man als verletztes Team den Ball zum Gegner schiebt statt ins Aus, der Spieler wieder aufgestanden ist und Plate das Spiel am eigenen 16er wieder aufbaut, kann von Unsportlichkeit keine Rede sein. Nun wollte der SVP die Entscheidung und man machte in der 88.Minute den Deckel drauf. Nach einem schönen Diagonalball von Svenßon in den Lauf von Daleske, legte dieser uneigennützig quer auf Seidel und der keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Auch hier war bei Stralendorf der Schieri schuld und man pochte auf Abseits, aber der gute Schiedsrichter Dirk Otto ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und pfiff die Partie kurze Zeit später ab.

Fazit: Das Spiel war eine Kopie aus dem Hinspiel (1:0). Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit konnte der SVP die Partie insgesamt verdient für sich entscheiden. Man tat sich gegen gut kämpfende Gastgeber aber sehr schwer. Der Sieg geht in die Kategorie: Dreckiger Arbeitssieg, nicht mehr und nicht weniger!

 

Am Ostersamstag verlor der SVP im Pokalhalbfinale beim Mecklenburger SV mit 1:0 (0:0) und rutschte somit knapp am Finaleinzug vorbei. 

Bei herrlichem Sonnenschein am Rande von Wismar musste der SVP ohne seine offensiven Stammkräfte Schultz (langzeitverletzt) und Autrum (verhindert) auskommen, aber trotzdem mit klarem Ziel das Finale zu erreichen. Den Platern war von Anfang an das in den Wintermonaten ungewohnte Geläuf anzumerken. Die Partie von Beginn an zweikampfintensiv und der MSV störte den SVP früh im Spielaufbau. Bei beiden Mannschaften dominierten die Abwehrreihen und Torchancen aus dem Spiel heraus auf beiden so gut wie gar nicht vorhanden. Beste Möglichkeiten waren noch zwei Freistöße von Ludorf und Silbernagel, die aber jeweils das Tor verfehlten. Zudem landete ein Kopfball von Silbernagel über dem Tor. Nach 45 Minuten ging es dann mit Feldvorteilen für die Gastgeber in die Pause. Dort nahm sich der SVP nochmal einiges vor, bekam aber bereits in der 50.Minute den Nackenschlag. Nach einer Ecke wurde der Ball am langen Pfosten wieder in die Mitte gebracht, von wo der Mecklenburger Mausolf per Bogenlampe in die lange Ecke einnickte. Von da an stellte der MSV seine Offensivbemühungen größtenteils ein. Plate versuchte nun in der Offensive mehr zu machen, schaffte es aber anfangs nicht wirklich Druck auf die gute MSV – Defensive auszuüben. Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte war das Spiel von vielen Unterbrechungen verschiedener Art geprägt und hemmten den Spielfluss. In der letzten Viertelstunde setzte der SVP nochmal alles nach vorne um den Ausgleich zu erzielen, aber entweder verfehlten die Bälle das Tor oder Mecklenburg bekam irgendwie immer noch ein Körperteil dazwischen. Auch nach 6 Minuten Nachspielzeit lag der Ball nicht im MSV – Gehäuse und somit blieb es beim 1:0 für die Gastgeber. Natürlich war die Enttäuschung groß, aber trotzdem Glückwunsch an einen starken Mecklenburger SV und viel Erfolg im Finale gegen Graal – Müritz. Danke auch nochmal an unsere ca. 25 mitgereisten Zuschauer für die klasse Unterstützung!

Fazit: Das Spiel war geprägt vom Kampf, lebte von seiner Spannung, war spielerisch aber eher auf schwachem Niveau. Der SVP fand über 90.Minuten nie richtig zu seinem Spiel und muss sich vielleicht den Vorwurf machen, zu wenig investiert zu haben. Pokal ist damit aber nun abgeharkt und man kann sich voll und ganz auf den Ligaalltag konzentrieren!